Über die Arbeit der großen Koalition kann man geteilter Meinung sein. Es ist zugegebenermaßen immer bequemer und auch populärer an der Politik negative Pauschalkritik zu üben, als eine Reform als positive Veränderung (der eigentliche Sinn des Begriffs) anzuerkennen. Obgleich die Partnerschaft der schwindenden "Volks"-Parteien (ist das Wort auch schon Bild-(TM)-geschützt ?) gerne als Zwangsehe publiziert wird, haben sich beide Lager schon über Jahre hinweg angenähert. Rüttgers Vorstoß in Richtung verlängertes Arbeitslosengeld I (Arbeitslose 1. Klasse) erzeugt schon Ablehnung in der SPD, ehemals Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Über verdeckte und offene Steuererhöhungen für den 08/15
Bürger 2.0 und über die milliardenschweren Steuergeschenke für deutschlands gebeutelte Großkonzerne wie Siemens (laut Quartalsbericht 3.100.000.000€ Gewinn) kann man ja denken wie man will.
Das große Problem derzeit liegt meiner Meinung nach jedoch an der Parteienlandschaft und damit indirekt auch am Wahlsystem. Die beiden "großen" Parteien verlieren weiter an Zustimmung
Donnerstag, November 16, 2006
Wahlsystem
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